2:1 gegen Ulm – Waldhof kämpft und zittert sich zum Sieg

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(jl) Mit einer Veränderung im Vergleich zur Vorwoche ging der SVW in sein Freitagabendspiel gegen den SVV Ulm. Für den erkrankten Diakhaby rückte Maximilian Thalhammer in die erste Elf.

Waldhof eiskalt im ersten Durchgang

Bevor das Spiel richtig begonnen hatte, war es auch schon wieder unterbrochen. In beiden Fanblöcken wurde Pyrotechnik gezündet, die das Carl-Benz-Stadion in einen tiefen Nebel hüllte. Als sich die Rauchschwaden gelichtet hatten, sahen die Fans eine intensive und ausgeglichene erste Halbzeit. Dass der Waldhof trotzdem mit einem zwei Tore-Vorsprung in die Pause gehen durfte, lag an der Kaltschnäuzigkeit der Buwe vor dem gegnerischen Tor.

In der 33. Minute schickte Ferati Lohkemper auf die Reise, der den viel zu weit vor seinem Tor stehenden Ulmer Keeper umkurvte und aus 25 Metern den Ball ins leere Tor schob. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte der SVW sogar noch einmal nach. Wieder war es Ferati, der diesmal Asallari auf dem rechten Flügel steil schickte. Der hätte links auf Lohkemper ablegen können, doch er entschied sich für den Abschluss und schlenzte den Ball mit links unhaltbar ins lange Eck (45.+3).

Brandt bestraft passive Mannheimer aus der Distanz

Die zweite Hälfte begannen die Blau-Schwarzen mit einer Veränderung im Abwehrzentrum. Für den gelb-vorbelasteten und leicht angeschlagenen Klünter rückte Ogbemudia an die Seite von Niklas Hoffmann in die Innenverteidigung.

Die ersten zwanzig Minuten im zweiten Durchgang gehörten klar den Ulmern, die den Waldhof in die eigene Hälfte drängten, ohne dabei allerdings wirklich zwingend zu werden. Und trotzdem stand es auf einmal nur noch 2:1. Brandt zog aus rund 18 Metern einfach mal ab. Sein Schuss schlug als Aufsetzer unhaltbar für Nijhuis im kurzen Eck ein (66. Minute).

Der Waldhof reagierte und brachte Bierschenk und Muteba N’Tumba für Asallari und Michel (67. Minute). An den Spielanteilen änderten die Wechsel jedoch nichts, da der Waldhof m Vorwärtsgang den Ball viel zu schnell wieder herschenkte.

Rote Karte für Hoffmann – Ulmer Lattentreffer in der Nachspielzeit

In der Schlussphase entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, den der SV Waldhof in Unterzahl bestreiten musste, nachdem Hoffmann wegen einer Beleidigung mit Glattrot vom Feld musste (86. Minute).

In der Nachspielzeit brannte es noch einmal lichterloh im Mannheimer Strafraum. Nach einem Eckball ließ Nijhuis den Ball fallen, doch Ulm brachte das Leder aus dem Gewühl heraus nicht über die Linie. Mit der letzten Aktion des Spiels scheiterte der Ulmer Dressel nach einem Eckball an der Latte.

Danach war Schluss. Der Waldhof bringt mit viel Kampf und Spielglück das knappe Ergebnis über die Zeit, muss sich aber den Vorwurf gefallen lassen, den zweiten Durchgang viel zu passiv begonnen zu haben und die Ulmer so zurück ins Spiel holte.

Zwei schwierige Auswärtspartien vor der Brust

Der Sieg gegen den SSV Ulm wird der einzige Heimerfolg des SVW im Februar bleiben, denn das nächste Heimspiel findet erst im März (01.03.) gegen Alemannia Aachen statt. Davor stehen für die Buwe zwei schwierige Auswärtspartien in Cottbus (Sonntag, 15.02.) und bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart (Freitag, 20.02.) auf dem Programm.

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