„Es geht immer um die Mischung aus stabilem Verteidigen und offensiver Durchschlagskraft“ – Maximilian Mehring im Interview „Es geht immer um die Mischung aus stabilem Verteidigen und offensiver Durchschlagskraft“ – Maximilian Mehring im Interview

News

„Es geht immer um die Mischung aus stabilem Verteidigen und offensiver Durchschlagskraft“ – Maximilian Mehring im Interview

„Es geht immer um die Mischung aus stabilem Verteidigen und offensiver Durchschlagskraft“ – Maximilian Mehring im Interview

///

Maximilian Mehring ist seit diesem Sommer Co-Trainer des SV Waldhof Mannheim und bildet mit Patrick Glöckner, Dennis Tiano und Dennis Findeisen das Trainergespann der Buwe. Der in Worms geborene ehemalige Mittelfeldspieler ist vor seiner Zeit in Mannheim als Co-Trainer bei Wormatia Worms aktiv gewesen. Dort beendete Mehring auch bereits früh seine aktive Karriere, entschied sich jedoch dazu, dem Fußball als Trainer treu zu bleiben. Vor den verbleibenden neun Partien der diesjährigen Drittligasaison haben wir uns mit Maximilian Mehring über seine ersten Eindrücke beim SVW und die aktuelle sportliche Situation unterhalten.

Frage: Es ist deine erste Saison als Co-Trainer beim SV Waldhof Mannheim. Wie sind deine ersten Eindrücke rund um den Verein?

MM: Es ist mir sehr leicht gefallen, mich wohlzufühlen, denn ich wurde von allen im Verein sehr gut aufgenommen und integriert. Insbesondere die Mannschaft hat es mir echt leicht gemacht, hier beim SV Waldhof anzukommen. Ich wusste natürlich schon im Vorhinein, was für ein großer Verein der SVW ist, zumal ich ja bereits mit Wormatia Worms bei Spielen gegen den Waldhof Erfahrungen sammeln konnte und mir war daher sehr wohl bewusst, was für ein geiler Verein der SV Waldhof Mannheim ist. Was natürlich derzeit enorm fehlt, ist der Kontakt zu den Fans. Ich freue mich schon wirklich sehr auf die ersten Auftritte im Carl-Benz-Stadion vor vollem Haus. Ansonsten sind meiner Erwartungen hier in Mannheim wirklich alle eingetroffen und ich freue mich einfach auf die nächsten Erlebnisse mit der Mannschaft und dem Verein.

Frage: Der Januar lief sportlich gesehen sehr positiv. Was sind hierfür deiner Einschätzung nach die Gründe?

MM: Der Hauptgrund war die Herangehensweise an die vielen englischen Wochen. Niemand in der Mannschaft hat lamentiert oder war nicht fokussiert. Jeder hat sich der Aufgabe gestellt und hat auf dem Feld gut gespielt und vor allem gekämpft. Trotz vieler Auswärtsspiele und weniger Auszeiten haben wir stets professionell gearbeitet und so eben dann auch viele Erfolgserlebnisse einfahren können.

Frage: Das Spiel gegen Ingolstadt wurde grundsätzlich als sehr positiv aufgenommen. Was kann man aus einer 1:0 Niederlage denn alles mitnehmen?

MM: Aus der Partie in Ingolstadt kann man extrem viel mitnehmen! Wir haben uns mit eigenem Ballbesitz viele gute Dinge erspielt, waren zugleich auch sehr aggressiv im Gegenpressing und konnte so viele Ballgewinne verzeichnen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann auch trotz des Rückstandes an uns geglaubt und immer weiter nach vorne gearbeitet gegen einen Topgegner der 3. Liga. Es ist natürlich bitter, dass wir uns für die Leistung nicht belohnen konnten, jedoch ist es genau diese Haltung, mit der wir jetzt in die nächsten Spiele gehen müssen.

Frage: Nach der Länderspielpause wartet die Partie gegen den FSV Zwickau. Wie wichtig wäre es, mit einem Erfolgserlebnis in die finale Phase der Saison zu starten?

MM: Brutal wichtig. Die Tabellensituation ist wirklich jedem bewusst. Jeder weiß, worum es hier geht. Es wäre zum einen für die Tabelle, aber auch für unser Selbstvertrauen sehr wichtig, uns für unsere Leistungen zu belohnen und wieder als Sieger vom Feld zu gehen. Ein Erfolg gegen Zwickau wäre da natürlich optimal.

Frage: Stabile Defensive oder viele Torchancen. Worauf kommt es in den kommenden Wochen an?

MM: Es geht immer um die Mischung aus stabilem Verteidigen und offensiver Durchschlagskraft. Da kommt es nicht drauf an, ob man den 2. oder den 33. Spieltag vor sich hat. Gegen Ingolstadt, aber auch in der Hinrunde, haben wir gezeigt, dass wir die Mischung finden können. Jetzt geht es eben darum, diese Mischung regelmäßiger und konstanter abzurufen. Wenn uns das gelingt bin ich überzeugt davon, dass wir wieder erfolgreiche Ergebnisse einfahren können.

 

Foto: Peter Kotzur

29.03.2021

Jetzt Tickets sichern!