NIE WIEDER! – „18. Erinnerungstag im deutschen Fußball“ NIE WIEDER! – „18. Erinnerungstag im deutschen Fußball“

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NIE WIEDER! – „18. Erinnerungstag im deutschen Fußball“

NIE WIEDER! – „18. Erinnerungstag im deutschen Fußball“

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Am 27. Januar 2022 jährt sich zum 77. Mal jener Tag, an dem die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. Daher gedenken wir der Opfer, der Überlebenden und ihrer Familien. Auch die Fußballfamilie erinnert jedes Jahr anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußball“ daran, dass Menschen aus ihren Reihen von den Nationalsozialist*innen verfolgt und ermordet wurden. In diesem Jahr stellt die Fußballfamilie die Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt des Gedenkens. 200.000 behinderte Menschen, darunter 5.000 Kinder, wurden von den Nazis ermordet. Man wollte sie aus den Augen haben, man wollte sie los sein. Euthanasie – guter Tod – nannte man damals dieses Verbrechen.

Heute gibt es keine „Tötungsanstalten“ mehr. Aber Missachtung und Ausgrenzung erleben Menschen mit psychischen, geistigen und körperlichen Behinderungen jeden Tag. Damit sich das ändert, aus diesem Grund übernimmt die Fußballfamilie Verantwortung für seine behinderten Fans und Vereinsmitglieder. Sie sollen an einem „Fußball ohne Barrieren“ gleichberechtigt teilnehmen können. Für dieses Ziel werden unsere beiden Vereine, und zwar mit ihnen zusammen, arbeiten. Denn das darf nicht sein, dass sie sich als Menschen zweiter Klasse fühlen müssen und im täglichen Leben von Teilen der Gesellschaft auch so behandelt werden.

Das Grundrecht auf Teilhabe für unsere behinderten Freundinnen und Freunde auf den Fußballplätzen, in den Stadien und an jedem anderen Ort geht jede und jeden persönlich an. Stück für Stück die Barrieren der Vorurteile, der Unsicherheit und der Gleichgültigkeit in unseren Köpfen und auf dem Platz abzutragen, ist eine immerwährende Aufgabe der Fußballfamilie. Wenn sie gelingt, gewinnen alle.

27.01.2022

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