Robert-Enke-Stiftung zu Gast beim Heimspiel gegen 1860 München Robert-Enke-Stiftung zu Gast beim Heimspiel gegen 1860 München

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Robert-Enke-Stiftung zu Gast beim Heimspiel gegen 1860 München

Robert-Enke-Stiftung zu Gast beim Heimspiel gegen 1860 München

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Beim Heimspiel gegen den TSV 1860 München ist die Robert-Enke-Stiftung mit einem Infostand zu Gast, um über die Krankheit Depression zu informieren.

 

Die Robert-Enke-Stiftung

 

Seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und vor dem Hintergrund des Suizids von Robert Enke fühlt sich der Fußball verpflichtet, zur Aufklärung, Erforschung und Behandlung der Krankheit Depression beizutragen. Zu diesem Zweck haben der Deutsche Fußball-Bund e.V. (DFB), der DFL e.V. und die Hannover 96 GmbH & Co. KG. am 15. Januar 2010 die Robert-Enke-Stiftung (RES) gegründet. Sitz der Stiftung ist in Hannover. Die Verwaltung hingegen ist in Barsinghausen angesiedelt, wo die RES im Obergeschoss des NFV-Verwaltungsgebäudes ihr Büro bezogen hat.

 

Stiftungszweck

 

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen, die der Aufklärung über die Krankheit Depression sowie über Kinder-Herzkrankheiten und/oder der Erforschung bzw. Behandlung dieser Krankheiten dienen.

 

Enttabuisierung der Volkskrankheit

 

Im Hinblick auf die Arbeit der RES im Sektor der „Volkskrankheit Depression“ spielt neben der Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten und dem Vorantreiben der Forschung vor allem die Aufklärung über diese Krankheit eine zentrale Rolle. Teresa Enke prägte in diesem Zusammenhang maßgeblich den Begriff der Enttabuisierung. Ziel der RES ist es, dass Depressionen von der Gesellschaft als Krankheit anerkannt und nicht als Schwäche des Einzelnen angesehen werden. Kein Betroffener der Krankheit sollte Angst haben, sich Hilfe zu suchen.

Aus diesem Grund hat es sich die RES seit ihrer Gründung im Jahr 2010 zur Aufgabe gemacht, zur Enttabuisierung dieser Krankheit beizutragen und gleichzeitig konkrete Hilfsmöglichkeiten für Betroffene aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wurde das von der Stiftung eigeninitiierte Projekt „Robert-Enke-Stiftung auf Tour“ ins Leben gerufen. Hierbei verfolgt sie den Ansatz, die Prävention durch Information und Sensibilisierung zu fördern. Sich über die Krankheit Depression zu informieren, hilft dabei, die Symptome bei sich und anderen zu erkennen. Je mehr über die Krankheit bekannt ist, desto wahrscheinlicher wird eine Depression als Krankheit akzeptiert und die Hemmschwelle gesenkt, sich professionelle Hilfe zu suchen. Hierin sieht die RES einen Weg zur Enttabuisierung und besucht mit dem Projekt „Robert-Enke-Stiftung auf Tour“ insbesondere Sportveranstaltungen im Fußball, Handball, Eishockey und Basketball.

 

 

12.01.2023

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