Mit Messern zwischen den Zähnen gegen den SV Wehen Wiesbaden Mit Messern zwischen den Zähnen gegen den SV Wehen Wiesbaden

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Mit Messern zwischen den Zähnen gegen den SV Wehen Wiesbaden

Mit Messern zwischen den Zähnen gegen den SV Wehen Wiesbaden

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Abgehakt ist die Derbyniederlage bei Patrick Glöckner noch nicht. Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den SV Wehen Wiesbaden zeigte Patrick Glöckner klar seine Enttäuschung über die Leistung seiner Mannschaft, stellte aber auch klar, dass das Spiel intern genaustens aufbereitet wurde und nun der Fokus auf dem nächsten Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden liegt. „Wir hätten den Fans unheimlich gerne den Sieg im Derby geschenkt und wissen auch, dass wir das erst wieder im nächsten Derby gutmachen können. Wir brauchen die Fans und die Fans gehen mit uns durch gute und schlechte Zeiten. Wir verstehen die Enttäuschung in den Fanreihen voll und ganz und werden jetzt wieder alles in die Waagschale werfen, um die nächsten Spiele positiv zu bestreiten,“ so Cheftrainer Patrick Glöckner.

Mit dem SV Wehen Wiesbaden wartet derweil die Mannschaft von Rüdiger Rehm auf den SV Waldhof, die sieben Spiele in Folge ohne Niederlage ausgekommen ist und laut Patrick Glöckner „sehr ambitioniert“ ist. Der 5. Platz in der Tabelle ist derweil das Resultat aus einer sehr offensivstarken Truppe, die mit 39 Toren die drittmeisten Tore der 3. Liga erzielte. Auch in der Defensive ist Wehen-Wiesbaden mit Spielern wie Sascha Mockenhaupt exzellent aufgestellt und bringt eine Menge an Erfahrung mit auf den Platz. Das Prunkstück der Mannschaft aus der hessischen Landeshauptstadt ist jedoch ohne Zweifel die Offensivabteilung. Der 1,90m große Phillip Tietz erzielte in dieser Spielzeit bereits 7 Tore und legte deren 6 seinen Mitspielern auf. Unterstützt wird Tietz in der Offensive vom 20-jährigen Maurice Malone. Der 13-malige deutsche U-Nationalspieler ist in dieser Saison mit 8 Toren und 7 Vorlagen der Topscorer Wiesbadens und befindet sich in den Top 10 dieser Kategorie in der gesamten dritten Liga. Dass die Mannschaft von Rüdiger Rehm gewillt ist, um den Aufstieg mitzuspielen, wurde zuletzt Anfang Dezember sichtbar, als man mit Dominik Prokop einen österreichischen Mittelfeldspieler verpflichtete der mit 9 Einsätzen und 3 Toren bereits in der Europa League auf sich aufmerksam machte. Am morgigen Samstag muss der SV Wehen Wiesbaden derweil auf Innenverteidiger Florian Carstens (Gelb-Rot) und Mittelfeldspieler Marc Lais (5. gelbe Karte) verzichten, wodurch der Aufstiegsaspirant personelle Veränderungen vornehmen muss.

Buwe-Coach Patrick Glöckner weiß um die Fähigkeiten Wiesbadens, möchte sich aber hauptsächlich darauf konzentrieren, das eigene Spiel durchzubringen. „Es geht darum, was wir selbst auf den Platz bekommen. Wir müssen unsere Tugenden zu 100 Prozent umsetzen um zu zeigen, dass wir in dieser dritten Liga Woche für Woche bestehen können,“ so Patrick Glöckner auf der Pressekonferenz. „Wir müssen hier mit dem Messer zwischen unseren Zähnen stehen und dem Gegner von der ersten Minute zeigen, dass wir da sind und unser Spiel gespielt werden soll,“ ergänzt Glöckner. Verzichten muss der SVW am morgigen Samstag auf Anton Donkor und Arianit Ferati, die beide erst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen sollen. Joseph Boyamba und Onur Ünlücifci befinden sich derweil seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining. Die Trainingswoche war dominiert von den Wetterbedingungen, die ein Training am Alsenweg mit dem Ball quasi nicht erlaubt haben. Neben Trainings auf fremden Fußballplätzen mit Rasenheizung lag der Fokus in dieser Woche insbesondere im taktischen Bereich.

Nach dem Wintereinbruch in der Bundesrepublik wurden bereits vier Spiele in der dritten Liga abgesagt und auch der Rasen im Carl-Benz-Stadion wurde innerhalb von weniger Stunden so eingeschneit, dass eine weiße Decke voller Schnee das grüne Platzgold verschwinden ließ. Nächtliche Temperaturen in den zweistelligen Minusgraden ließen ein Fragezeichen hinter der Spielaustragung erblicken. Doch dank der tatkräftigen Arbeit der Greenkeeper um Zdenko Skedelj und den Hausmeistern des Carl Benz Stadions Ekrem Gün und Dominic Fisch,  ist der Rasen nun weitestgehend vom Schnee befreit und in einer guten Verfassung in Anbetracht der Witterungsbedingungen. Weiterhin wird das Wetter bis zum Spiel genau beobachtet und intensiv am Rasen gearbeitet, um einen bestmöglichen Platz zur Verfügung zu stellen.

12.02.2021

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