Waldhof erlebt bitteren Nachmittag gegen Rostock

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(jl) Luc Holtz stellte seine Anfangsformation im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen um. Michel, Neuzugang Vincent Thill und Iwe durften von Beginn an ran. Dafür mussten Diakhaby, Masca und Boyd auf der Bank Platz nehmen.

Waldhof fand nicht gut in die Partie und lag bereits nach 11 Minuten und dem ersten Torschuss der Rostocker Gäste in Rückstand. Naderi legte auf Dirkner ab, der den Ball volley von der Strafraumgrenze ins Tor hämmerte. Fast noch schlimmer als der schnelle Rückstand wog die gelb-rote Karte gegen Emmanuel Iwe, der bereits in der 19. Minute verwarnt wurde und nur elf Minuten später gegen Mejdr den Schlappen draufhielt und folgerichtig den Platz verlassen musste.

Die ohnehin schon sehr ballsicher agierenden Rostocker schnürten die Buwe in Überzahl tief in der eigenen Hälfte ein und zeigten sich vor dem gegnerischen Tor eiskalt. Wieder war es Naderi, der diesmal auf Voglsammer ablegte. Dessen Kopfball wurde immer länger und senkte sich zum 0:2 ins lange Eck (39. Minute).

Trainer Luc Holtz versuchte in der Pause zu reagieren und brachte Asallari für den gelb-belasteten Thill. Doch am Spiel änderte dieser Wechsel erst einmal wenig. Rostock zeigte keinerlei Schwächen bis zur 66. Minute, als Hansa zu weit aufgerückt war und Ferati Lohkemper auf die Reise schickte. Der lief wie bei einem Eishockey-Penalty von der Mittellinie auf Uphoff im Rostocker Tor zu, konnte diesen jedoch nicht überwinden.

Wie man es besser macht, zeigte Hansa dann in der 75. Minute, als Holten mit dem 0:3 für die endgültige Entscheidung sorgte. Kurz vor Ende der Partie musste der SVW sogar noch das 0:4 schlucken. Der frisch eingewechselte Kinsombi sorgte in der 85. Minute für den 0:4-Endstand.

Für die Buwe war es in jeglicher Hinsicht ein gebrauchter Tag. Die Mannschaft wirkte seltsam gehemmt und fand nie richtig in die Partie, die mit der gelb-roten Karte für Iwe eigentlich schon entschieden war. Zu allem Überfluss verletzte sich Ogbemudia im zweiten Durchgang auch noch am Fuß und musste von Betreuern gestützt den Platz verlassen.

Nach den zwei klaren Niederlagen gegen die Top-Teams aus Verl und Rostock steht der SVW damit bei seinen nächsten zwei Partien in Köln (am kommenden Samstag) und gegen Ulm (am Freitag, den 01.02.) bereits unter Druck, den schwachen Rückrundenstart zu korrigieren.

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