(jl) Cheftrainer Glawogger nahm im Vergleich zum Saisonauftakt gegen Verl zwei Änderungen in der Startelf vor: Hoffmann rückte in die Innenverteidigung, Sietan begann im defensiven Mittelfeld für Thalhammer. Die Hereinnahme von Hoffmann bedeutete zugleich die Umstellung von einer Vierer- auf eine Dreierkette in der Abwehr.
Früh mussten die Buwe den ersten Schreckmoment überstehen: In der 7. Minute führte ein verunglückter Rückpass von Rieckmann beinahe zum Rückstand, doch Schlussmann Hawryluk reagierte blitzschnell und kratzte den Ball noch von der Linie. Nach diesem Schreckmoment fand der SVW aber besser ins Spiel und hätte in der 20. Minute eigentlich in Führung gehen müssen. Ein Ferati-Freistoß von der rechten Seite landete auf dem Fuß von Karbstein – dessen Direktabnahme aus kürzester Distanz landete allerdings über dem Tor.
Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 31. Minute, ehe die Rostocker ihren ersten eigenen Torschuss verbuchen konnten. Der hatte es allerdings gleich in sich: Hummel setzte sich gegen Karbstein im Strafraum durch, scheiterte jedoch am glänzend parierenden Hawryluk. Nach dieser Gelegenheit war Hansa wieder besser im Spiel und zwang den SVW etwas mehr in die Defensive. Die Blau-Schwarzen hielten jedoch gut dagegen und nahmen ein verdientes Unentschieden mit in die Pause.
Der zweite Durchgang begann, wie der erste endete: Rostock hatte etwas mehr vom Spiel, allerdings ohne wirklich zwingend zu werden. In der 62. Minute schwächte sich der Waldhof dann selbst. Der bereits gelbverwarnte Sechelmann konnte Dietze nur mit einem Foul stoppen und sah von Schiedsrichter Exner die Gelb-Rote Karte. Der SVW stellte in der Folge auf Viererkette um und versuchte so, Hansa Rostock in Schach zu halten.
Das gelang bis zur 78. Minute. Dann standen die Blau-Schwarzen in einer Situation etwas zu tief und ließen einen Distanzschuss des Ex-Waldhöfers Marco Schuster zu, der von Rieckmann abgefälscht unhaltbar für Hawryluk im linken unteren Eck einschlug. Bitter für die Buwe, die auch in Unterzahl eigentlich kaum etwas zuließen und doch die Heimreise von der Ostsee mit leeren Händen antreten mussten. Denn es blieb schlussendlich beim 1:0 für Hansa Rostock. Zu allem Überfluss verletzte sich kurz vor Ende der Partie auch noch Samuel Abifade schwer am Knöchel.
Für den SVW geht es weiter mit einem Pokalspiel am kommenden Mittwoch in Neckarelz. Im Ligabetrieb steht das nächste Spiel erst am Sonntag, den 24. August, an, wenn Viktoria Köln zu Gast im Carl-Benz-Stadion sein wird.
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