Gleiche Chancen und Rechte für alle – dafür steht das 10. Ziel für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG 10). Soziale, wirtschaftliche und politische Ungleichheiten sollen verringert und dafür gesorgt werden, dass niemand ausgeschlossen wird – egal ob aufgrund einer Behinderung, der Herkunft, des Alters oder der Lebensumstände. Mit unserem Inklusionstag beim Heimspiel gegen Viktoria Köln möchten wir SDG 10 thematisieren.
Inklusionsmobil vor der Südtribüne
Vor der Südtribüne findet ihr ab der Stadioneröffnung bis zum Anpfiff das Inklusionsmobil. Mit im Gepäck: verschiedene Mitmachangebote, die zum Ausprobieren und Erleben des Sports mit verschiedenen Behinderungen einladen – bspw. Rollstuhlbasketball oder Torwandschießen mit speziellen Brillen, die unterschiedliche Formen von Sehbehinderungen simulieren. Der Besuch verbindet Spaß an der Bewegung sowie Sensibilisierung im Sinne der Selbsterfahrung mit der Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen. Das Ziel: Inklusion und den Sport für Menschen mit Behinderung auf spannende und erlebnisorientierte Weise näherzubringen.
Das Inklusionsmobil ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), REWE und der Aktion Mensch. Es tourt seit Anfang 2025 quer durch Deutschland zu Vereinen, Schulen oder Veranstaltungen und soll dazu beitragen, sportliche Teilhabe für alle zu fördern und Begegnungen zu schaffen. Zudem informiert es über Sportmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung und hilft bei der Entwicklung neuer inklusiver Sportangebote. Botschafter des Inklusionsmobils ist der mehrfache Paralympics-Medaillengewinner im Kugelstoßen, Niko Kappel, der in der Halbzeit über seine Erfahrungen und die Bedeutung des Inklusionsmobils sprechen wird.
Weitere Hintergründe rund ums Inklusionsmobil gibt es auf der Projekt-Webseite.
Infostand der Johannes Diakonie
Ebenfalls vor der Südtribüne wird die Johannes Diakonie mit einem Infostand vertreten sein. Hier könnt ihr euch u. a. über das Projekt „Teilhabe durch Sport“ informieren. Sport bringt Menschen in Bewegung, fördert das Miteinander sowie die Mobilität, verbessert körperliches und psychisches Wohlbefinden, stärkt das Selbstbewusstsein – und macht vor allem Spaß. Spiel und Sport sind auch besonders dazu geeignet, das gegenseitige Kennenlernen und Zusammenwirken von Menschen mit und ohne Behinderungen zu fördern, den Gedanken der selbstbestimmten, gleichberechtigten Teilhabe im Bewusstsein zu verankern und Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft zu stärken.
Um Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen und gemeinsame, sich auf Augenhöhe befindliche sportliche Aktivitäten zu ermöglichen, braucht es entsprechende Netzwerke und Plattformen, wie z. B. Sportvereine. Hier setzt das Projekt “Teilhabe durch Sport” an. Neben dem Aufbau und der Etablierung eines Netzwerks zur Ermöglichung sportlicher Aktivitäten von Menschen mit Beeinträchtigungen aller Altersstufen gemeinsam mit Menschen ohne Beeinträchtigungen sollen noch weitere Projektziele erreicht werden:
- Suchen und Finden von Projektpartnern mit der Vereinbarung von langfristigen Kooperationen mit Vereinen und Institutionen, um Sport inklusiver zu machen.
- Schaffung oder Begleitung von Qualifizierung und Schulungsmöglichkeiten von Übungsleiter*innen in den Vereinen.
- Aufbau eines Netzwerks von Ehrenamtlichen bzw. aus der Bürgerschaft Tätigen zur Begleitung der Sportangebote
- Aspekt „Sichtbarkeit“: öffentlichkeitswirksame Kommunikation des Engagements im Bereich „Teilhabe durch Sport“ in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern
- Auf- bzw. Ausbau von „Unified“-Angeboten im Rahmen von Special-Olympics-Wettbewerben
Das Projekt „Teilhabe durch Sport“ der Johannes-Diakonie ist im Mai 2023 gestartet, läuft über 5 Jahre und wird von der „Aktion Mensch“ gefördert. Weitere Informationen und Kontaktdaten der Ansprechpersonen finden sich hier.
Becherspende geht an Downtown e.V.
Die Becherspende geht bei diesem Heimspiel an Downtown e.V. Die Fahnenträger*innen werden von den Diakoniewerkstätten Rhein-Neckar und Freunden gestellt.
Fußball ist für alle da – egal ob auf dem Platz oder auf den Rängen.


