Drei Wechsel im Vergleich zur Vorwoche standen bei Cheftrainer Luc Holtz auf dem Zettel. Auf den Flügeln durften Diakhaby und Iwe für Ferati und Shipnoski ran, auf der Position im defensiven Mittelfeld startete Rieckmann für Sietan.
Boyd ist wieder zur Stelle
Zum Spiel: Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der beide Mannschaften zunächst bemüht waren, Sicherheit ins Spiel zu bringen, war es der SV Waldhof, der sich vor über 16.000 Zuschauern als erste Mannschaft auf die Anzeigetafel brachte. Eine Flanke von Iwe, von der rechten Seite, kann Rizzuto nur mit der Hand klären. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kennedy Okpala sicher zum 1:0 in der 12. Minute.
Saarbrücken zeigte sich vom frühen Nackenschlag jedoch unbeeindruckt und hatte durch Patrick Schmidt in der 19. Minute die Topchance zum Ausgleich. Doch Nijhuis im Tor der Waldhöfer parierte glänzend. Nur drei Minuten später war Nijhuis dann machtlos. Ballverlust in der eigenen Hälfte, Kamara kann frei auf Nijhuis zu laufen und schließt mit einem präzisen Distanzschuss zum 1:1 ab (22. Minute).
Danach gab es wenig Zwingendes. Saarbrücken mit der etwas gefälligeren Spielanlage, Mannheim dafür bissig in den Zweikämpfen. Dass es trotzdem mit einer 2:1-Führung für den Waldhof in die Pause ging, lag mal wieder an Terrence Boyd, der in der 37. Minute einen verunglückten Saarbrücker Rückpass perfekt annahm und direkt zur erneuten Führung für die Blau-Schwarzen abschloss. Das war auch gleichzeitig der Pausenstand.
Wenig Entlastung im zweiten Durchgang
Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Erneut war es Boyd, der aus kurzer Distanz per Kopf eigentlich das 3:1 machen muss, doch sein Kopfball kann Menzel im Saarbrücker Tor gerade so noch entschärfen (49. Minute). Auch im Nachsetzen gelingt es Boyd und Hofmann nicht den Ball im Tor unterzubringen. Zehn Minuten später flankte Abifade auf Iwe, der auf Boyd am zweiten Pfosten weiterleitete, doch dieser verpasste die Hereingabe knapp (59. Minute).
Danach begann eine lange Leidenszeit für die Blau-Schwarzen. Saarbrücken drückte den Waldhof tief die eigene Hälfte. In der 70. Minute zappelte dann der Ball sogar im Mannheimer Tor, doch Schiedsrichter Bickel entschied beim Kopfball von Brünker auf Abseits. Auch danach konnte der SVW sich selten aus der Umklammerung der Saarbrücker befreien. Lediglich Shipnoski konnte bei einem der wenigen Konter Menzel im Saarbrücker Tor noch einmal zu einer Glanzparade zwingen (82. Minute). Der FCS warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, doch die Buwe konnten den knappen Vorsprung über die Zeit bringen.
Knapper, aber verdienter Sieg
Saarbrücken machte im zweiten Durchgang das Spiel, ist vorne aber nicht zwingend genug. Der SVW dagegen verteidigte leidenschaftlich, muss sich aber den Vorwurf gefallen lassen, zu früh jegliche Offensivbemühungen eingestellt zu haben und sich ab der 60. Minute eigentlich nur noch aufs Verteidigen beschränkt zu haben.
Dennoch geht der knappe Sieg in Ordnung, weil sich die Buwe vorm gegnerischen Tor effizienter als der Gegner zeigten und auch die Druckphase der Saarbrücker mit viel Leidenschaft und Willen überstanden.
Weiter geht es für den SV Waldhof am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg.
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