Schwächephase nach der Pause kostet den Sieg gegen Schweinfurt

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(jl) Trainer Luc Holtz änderte seine Startformation auf vier Positionen. Für Ba, Ogbemudia, Lohkemper und den verletzten Asallari rückten Sechelmann, Rieckmann, Thill und Boyd in die Mannschaft.

Blitzstart für den SVW

Die Buwe legten dann einen Blitzstart auf den Rasen, wie er im Buche steht. Bierschenk spielte auf der rechten Seite Thill frei, dessen Flanke in die Mitte an Boyd vorbeirauschte. Halblinks stand jedoch Michel goldrichtig, nahm den Ball an und schoss – Trslic fälschte noch ab, aber der Ball war drin. Waldhof führte nach nicht einmal einer Minute mit 1:0.

Der SVW machte in der Folge über die rechte Seite weiter Dampf – vor allem Thill war ein ständiger Unruheherd. Nach der 20. Minute verflachte die Partie allerdings zunehmend. Dennoch gab es noch zwei gute Tormöglichkeiten vor der Pause durch Boyd und Abifade. Zunächst köpfte Boyd eine Bierschenk-Flanke knapp am Tor vorbei (30. Minnute), ehe Abifade ebenfalls per Kopf am Schweinfurter Torhüter scheiterte (33. Minute). Das war es dann aber auch. Kurz vor der Pause sah Sechelmann noch die gelbe Karte für ein Handspiel (45. Minute), ehe es mit einer knappen 1:0-Führung für die Waldhöfer in die Kabinen ging.

Schweinfurt dreht die Partie, doch Joker Lohkemper sticht

Zur Pause brachte Holtz mit Thalhammer und Ba zwei frische Kräfte für Sechelmann und Rieckmann. Doch die zweite Hälfte gehörte zunächst den Gästen. Der Schweinfurter Zeller hatte auf der linken Seite viel Platz und flankte scharf in den Strafraum. Klünter konnte nicht klären, Langhans reagierte schneller als Hoffmann und traf aus kurzer Distanz zum Ausgleich (50. Minute).

Nur 11 Minuten später drehte Schweinfurt die Partie sogar komplett. Schweinfurts Müller hatte auf der rechten Seite viel zu viel Platz und konnte unbedrängt in die Mitte flanken. Der gerade eingewechselte Shuranov verpasste in der Mitte, doch Angleberger war zur Stelle und vollendete zum 2:1 für Schweinfurt (61. Minute).

Holtz reagierte mit der Einwechslung von Lohkemper (62. Minute), was sich auch gleich bezahlt machen sollte. Boyd spielte einen feinen Steckpass in die Gasse, Lohkemper war auf und davon, umkurvte den Torhüter und musste den Ball nur noch ins leere Tor zum 2:2 einschieben (74. Minute). Direkt danach hatte Bierschenk, der seine bislang stärkste Partie im Waldhof-Dress zeigte, den Siegtreffer auf dem Fuß. Doch sein wuchtiger Abschluss im Strafraum geriet zu zentral. In der Schlussphase hatten beide Teams noch Chancen auf den Sieg. Ein weiterer Treffer sollte jedoch nicht mehr fallen.

Nächstes Spiel auswärts in Saarbrücken

So blieb es beim durchaus leistungsgerechten 2:2. Für den Waldhof ist es das vierte Unentschieden aus den letzten fünf Partien. Weiter geht es für die Blau-Schwarzen am kommenden Samstag um 14 Uhr beim 1. FC Saarbrücken. Tickets für das Gastspiel beim FCS können ausschließlich in unserem Fanshop in der Plankenhofpassage erworben werden.

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