(jl) Mit einer Veränderung im Vergleich zur Vorwoche startete der SV Waldhof in die Partie in Regensburg: Sietan übernahm für Rieckmann die Position im defensiven Mittelfeld.
Die erste halbe Stunde gehörte klar dem SVW. Zweimal zappelte der Ball in dieser Zeit im Netz und trotzdem stand es 0:0. In der dritten Minute spitzelte Iwe den Ball über die Linie, doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits – von der Tendenz her war es eher gleiche Höhe als Abseits. Gleiches Spiel in der 19. Minute. Hoffmann flankte auf Okpala. Dessen Kopfball landete im langen Eck. Doch erneut wurde der Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht gegeben. Die TV-Bilder konnten die Situation nicht eindeutig auflösen.
Dass die Buwe zu diesem Zeitpunkt nicht führten lag aber nicht am Schiedsrichtergespann, sondern an der mangelnden Chancenverwertung. Abifade aus der Distanz (18. Minute), Okpala nach feinem Solo (23. Minute), Iwe aus kurzer Distanz (25. Minute), Sechelmann nach einem Freistoß (33. Minute) und Michel per Kopf nach einem Eckball (37. Minute) hatten beste Möglichkeiten ihre Farben auf die Anzeigetafel zu bringen.
So kam es, wie es kommen musste. Sechelmann bekam eine Flanke von Stolze genau ins Gesicht und musste außerhalb des Spielfelds behandelt werden. Die kurze Unterzahl wusste Regensburg zu nutzen und kam durch Saller zum 1:0. Statt mit zwei oder drei Treffern zur Pause zu führen, mussten die Buwe den Gang in die Kabine mit einem Rückstand antreten.
Regensburg begann den zweiten Durchgang druckvoll und belohnte sich früh. Fein flankte in den Strafraum und aus dem Getümmel heraus kullerte der Ball zum 2:0 für die Gastgeber über die Linie (55. Minute). Von diesem erneuten Nackenschlag erholten sich die Buwe nicht mehr. Es kam sogar noch schlimmer. In der 70. Minute erhöhte Regensburg durch Kühlwetter sogar auf 3:0.
Während der SVW im ersten Durchgang beste Gelegenheiten ungenutzt ließ, zeigte sich Regensburg eiskalt vorm Mannheimer Tor. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung und einer schwachen zweiten Halbzeit geht der Sieg von Jahn Regensburg sogar in Ordnung, auch wenn er deutlich zu hoch ausfällt.
Chance auf Wiedergutmachung haben die Buwe am kommenden Samstag, wenn der FC Ingolstadt zum letzten Heimspiel in diesem Kalenderjahr zu Gast im Carl-Benz-Stadion sein wird.

