Wir blicken zurück auf das NLZ-Wochenende, bei dem wir im Leistungsbereich neben einem Sieg auch zwei Niederlagen einstecken mussten. Die Zusammenfassungen folgen hier.
U17: TSG Hoffenheim – SV Waldhof Mannheim 9:0
Die U17 von Maurice Hirsch beendet die Hinserie der Vorrunde der NLZ-Liga auf dem auf dem 4. Tabellenplatz. Dabei liegt der SVW punktgleich mit dem Tabellendritten, den Stuttgarter Kickers. Insgesamt konnten die Buwe eine sehr erfreuliche Bilanz einfahren und haben für die nun anstehende Rückrunde eine gute Ausgangssituation. Zum Abschluss der Hinrunde unterlag der SVW dem Ligaprimus, der TSG Hoffenheim deutlich mit 9:0.
„Das war am Samstag unter dem Strich ein Klassenunterschied, da haben wir uns nicht gut verkauft. Dennoch möchte ich der Mannschaft für die gesamte Hinrunde ein Kompliment aussprechen. Wir haben gezeigt, dass wir in dieser Liga mithalten können. Das ist auch unser Anspruch für die nun anstehende Rückrunde. Bis auf den Ausrutscher am Wochenende, waren das wirklich sechs Spiele, mit denen wir richtig gut leben können. In der Rückrunde wollen wir den Waldhof, wie es sich gehört, mit all seinen Tugenden repräsentieren“, so Maurice Hirsch.
U19: SV Waldhof Mannheim – FC 08 Villingen 0:1
Das erste Heimspiel der U19-Saison geht mit 0:1 verloren. Die mentalitätsstarken Gäste verwickelten den SV Waldhof Mannheim in ein von Zweikämpfen bestimmtes Spiel. So war es ein Pressschlag, der zum Siegtreffer Villingens führte. In der zweiten Halbzeit wurde der SV Waldhof spielerisch besser und schaffte es immer wieder, sich Torchancen zu erspielen. Doch die letzte Präzision und ein wenig Glück im Torabschluss sollten am Sonntagnachmittag einfach fehlen. Bereits am kommenden Wochenende möchte die Mannschaft von Andreas Müller in Reutlingen wieder die eigene Qualität, gepaart mit der notwendigen Mentalität auf den Rasen bringen.
„Wir müssen aus der Partie lernen. Im Endeffekt hat sich Mentalität gegen Qualität durchgesetzt. Da müssen und werden wir jetzt ansetzen und eben neben der Qualität auch die mentale Stärke auf den Platz bringen. Insgesamt eine ärgerliche Niederlage, aus der wir trotzdem wichtige Lehren für den Saisonverlauf ziehen können“, so Andreas Müller.
U21: SV Spielberg – SV Waldhof Mannheim 0:4
Die U21 des SV Waldhof Mannheim hat am Wochenende ein Ausrufezeichen gesetzt und konnte sich für die guten Leistungen der vergangenen Wochen mit einem deutlichen 0:4 Auswärtssieg beim SV Spielberg belohnen. Nach einem frühen Führungstreffer brauchte der SV Waldhof etwas Zeit, um im Spiel anzukommen und sich trotz der Führung zu stabilisieren. Doch bereits vor der Halbzeit konnte der SVW für die Vorentscheidung sorgen. Per Doppelpack von Daniel Ristow und dem 3:0 Halbzeitstand war der SVW früh auf der Erfolgsspur. Nach der Halbzeitpause zeigten die Buwe eine konzentrierte Vorstellung und erzielten durch Minos Gouras den verdienten 4:0 Endstand. Damit rangiert der SV Waldhof auf dem 7. Platz der Verbandsliga.
„Heute haben wir uns für eine gute Leistung belohnt. Ein Kompliment an die Vorstellung der gesamten Mannschaft gegen einen guten Verbandsligisten. Wir sind alle sehr glücklich und freuen uns auf die nächsten Aufgaben. Besonders hervorheben möchte ich mit Minos Gouras, Yusuf Wardak und vor allem Janne Sietan drei Spieler die von der ersten Mannschaft ausgeholfen haben und mit viel Leidenschaft die Mannschaft geführt haben. Das hat uns bei einem solchen anspruchsvollen Auswärtsspiel sehr geholfen“, so Richard Wegmann zum Auswärtssieg.
Der Sportliche Leiter Kai Herdling zum NLZ-Wochenende
„Die U17 hat zwar mit dem Ausrutscher nicht den idealen Abschluss der Hinrunde gezeigt, kann dennoch total stolz auf die gezeigte Leistung sein. Mit 10 Punkten sind wir punktgleich mit dem Tabellendritten und darauf lässt sich aufbauen. Die U21 hat sich endlich für den Aufwand belohnt und mit dem deutlichen Auswärtssieg in Spielberg auch mal ein Ausrufezeichen gesetzt. Die U19 hat unter dem Strich ein durchwachsenes Spiel gemacht. Wir müssen mit den Chancen besser umgehen und uns für unseren Aufwand belohnen“, so Kai Herdling.

