(jl) Waldhof ging die schwere Auswärtsaufgabe bei Energie Cottbus mit zwei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche an. Ogbemudia ersetzte den rot-gesperrten Hoffmann und Thill rückte für Michel auf den Flügel.
Abifade lässt den Ausgleich liegen
Im ersten Durchgang entwickelte sich schnell ein munterer Schlagabtausch zwischen den beiden Teams – zunächst mit dem besseren Ausgang für die Cottbuser: Rorig erobert den Ball von Abifade, zieht in den Strafraum und überlistet Nijhuis mit einem satten Schuss ins kurze Eck.
Der Waldhof zeigte sich vom frühen Rückstand aber keineswegs geschockt und hatte durch Abifade (13. und 26. Minute) sowie zweimal durch Lohkemper gute Gelegenheiten, um den Ausgleich zu erzielen. Aber auch Cottbus zeigte noch einmal sein Können und kam zu einer Doppelchance in der 32. Minute. Doch Nijhuis entschärfte einen Kopfball von Cigerci aus kurzer Distanz. Den Nachschuss klärte Abifade gerade noch von der Linie.
So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. Die Blau-Schwarzen waren gut im Spiel, schafften es aber nicht, sich für ihren Aufwand zu belohnen.
Ba aus der Distanz zum 1:1
Das sollte sich jedoch im zweiten Durchgang ändern. Energie leistete sich viele unnötige Abspielfehler und der Waldhof kam von Minute zu Minute besser ins Spiel. Ba prüfte Funk im Cottbuser Tor aus der Distanz (60. Minute) und nur zwei Minuten später war es wieder Ba, der aus der Distanz abzog. Sein Schuss setzte kurz vor Funk auf dem holprigen Cottbuser Rasen auf und schlug ins rechte untere Eck zum 1:1 Ausgleich ein (62. Minute).
Auch nach dem Ausgleich blieb Waldhof gut im Spiel, musste aber aufgrund einer hoch dramatischen Nachspielzeit bis zum Abpfiff zittern, bis der durchaus verdiente Punktgewinn unter Dach und Fach war.
Waldhof übersteht turbulente Schlussphase
Doch der Reihe nach: Zunächst sah der gelb-verwarnte Sietan nach einem Foul an Engelhardt die gelb-rote Karte (91. Minute). Vier Minuten Nachspielzeit waren angezeigt. Die waren eigentlich schon abgelaufen, als Manu völlig freistehend am langen Pfosten zum Abschluss kam, doch Nijhuis zeigte sein ganzes Können und vereitelte den späten Führungstreffer der Cottbuser (90.+5).
Spätestens jetzt sollte eigentlich Schluss sein, doch Schiedsrichter Uhrig pfiff einfach nicht ab. Mittlerweile war die achte Minute der Nachspielzeit angebrochen und es gab noch einmal Eckball für Energie. Awortwie-Grant gewinnt sein Kopfballduell, Nijhuis kratzt den Ball gerade so noch von der Linie. Cottbus reklamiert, Schiedsrichter Uhrig pfeift ab und Waldhof entführt damit einen Punkt aus dem LEAG Energie Stadion.
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