Waldhof unterliegt Spitzenreiter Osnabrück mit 1:4

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(jl) Der SV Waldhof hat am 29. Spieltag beim Tabellenführer VfL Osnabrück eine 1:4-Niederlage hinnehmen müssen. Trotz ordentlicher Spielanteile und mutiger Vorstellung fehlte den Buwe vor dem gegnerischen Tor die Durchschlagskraft, während die Gastgeber ihre Konter eiskalt verwerteten.

Drei Wechsel in der Anfangsformation

Trainer Luc Holtz rotierte nach dem 3:1 gegen Havelse auf drei Positionen: Eigengewächs Denis Kryeziu feierte sein Startelfdebüt, zudem rückten Julian Rieckmann und Diego Michel in die Anfangsformation. Der gesperrte Terrence Boyd, der angeschlagene Sietan sowie die verletzten Diakhaby und Ferati standen nicht zur Verfügung.

Bei regnerischem Wetter an der Bremer Brücke zeigten die Buwe von Beginn an, dass sie sich nicht verstecken wollten. Im Spielaufbau übernahm der Waldhof immer wieder die Initiative und kontrollierte das Geschehen phasenweise. In der Offensive fehlte allerdings zunächst der entscheidende Pass in die gefährliche Zone. Felix Lohkemper tauchte früh einmal frei vor dem Tor auf, wurde aber im letzten Moment per Grätsche gestoppt. In der 12. Minute klingelte es dann im Kasten von Nijhuis: Einen Distanzschuss konnte Mannheims Keeper noch zur Seite abwehren, gegen den Nachschuss von Kopacz aus spitzem Winkel war er aber dann machtlos – 0:1.

Die Buwe ließen sich vom frühen Rückstand nicht entmutigen. Samuel Abifade sorgte für Schwung über die linke Seite, fand mit seinen Hereingaben aber keinen Abnehmer. In der 30. Minute erkämpfte sich Lovis Bierschenk die erste Waldhof-Ecke, die jedoch viel zu lang geriet. Auch Diego Michels Flanken aus dem Halbfeld blieben ohne Ertrag. Die beste Gelegenheit für den SVW gab es nach einem Missverständins in der Hintermannschaft des VfL. Abifade schaltete blitzschnell und legte quer auf Michel, dessen Abschluss allerdings am rechten Pfosten vorbeistrich. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

Waldhof bemüht, Osnabrück eiskalt

Der zweite Durchgang begann aus Waldhof-Sicht mit einem Rückschlag: Kryeziu rutschte im Mittelfeld der Ball über den Fuß, Osnabrücks Meißner nutzte den Fehler eiskalt zum 2:0 (54. Minute). Dabei hatte es kurz zuvor vielversprechend ausgesehen – Abifade hatte Michel steil geschickt, dessen Flanke den Kopf von Lohkemper nur um Zentimeter verfehlte (49. Minute).

Holtz reagierte und brachte mit Kushtrim Asallari, Masca und Vincent Thill frische Kräfte. Thill versuchte sich an Dribblings und setzte Akzente im Zentrum, Djayson Mendes sorgte über außen für Tempo. Doch bei nahezu jedem Ballverlust rollte der nächste Konter der Niedersachsen. In der 69. Minute erhöhte Meißner nach einem weiteren schnellen Umschaltmoment auf 3:0 – Nijhuis parierte zwar den ersten Schuss, der Abpraller fand aber unglücklich den Weg ins Netz.

Auch nach dem erneuten Nackenschlag steckten die Blau-Schwarzen nicht auf. Rieckmann und Asallari arbeiteten unermüdlich, Ogbemudia schaltete sich aus der Abwehr immer wieder nach vorne ein. Dennoch fiel in der 84. Minute nach einer Flanke an den langen Pfosten per Kopf das 4:0 durch Fabinski. Den Schlusspunkt setzte allerdings der SVW. In der Nachspielzeit steckte Rieckmann schön durch auf Lohkemper, der dem herausstürmenden Torhüter die Kugel durch die Beine spielte – der Ehrentreffer für den SVW (90.+4 Minute).

Für den Waldhof geht es am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue weiter, ehe in der Länderspielpause das Halbfinale im bfv-Rothaus-Pokal beim 1. FC Bruchsal ansteht.

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