„Wir müssen das Spielglück auf unsere Seite erzwingen“ – Buwe vor Auswärtsspiel in Ingolstadt „Wir müssen das Spielglück auf unsere Seite erzwingen“ – Buwe vor Auswärtsspiel in Ingolstadt

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„Wir müssen das Spielglück auf unsere Seite erzwingen“ – Buwe vor Auswärtsspiel in Ingolstadt

„Wir müssen das Spielglück auf unsere Seite erzwingen“ – Buwe vor Auswärtsspiel in Ingolstadt

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Nach sechs Spielen ohne Sieg begibt sich der SV Waldhof Mannheim am heutigen Freitag auf den Weg nach Ingolstadt. Beim Auswärtsspiel gegen die Schanzer herrscht durchaus ein gewisser Druck auf dem SVW, dessen Vorsprung auf die Abstiegsplätze in den vergangenen Wochen geschrumpft ist. Trotz der Negativserie ist der Abstand zwar bei 7 Punkten auf den 1. FC Magdeburg, jedoch sind auch noch insgesamt 30 Punkte in dieser Saison zu erspielen. Es ist also umso wichtiger, dass der SV Waldhof Mannheim so schnell wie möglich anfängt, wieder mit Siegen den Vorsprung auf die gefährliche Zone zu vergrößern. Das Aufeinandertreffen gegen den FC Ingolstadt 04 ist dabei alles andere als eine leichte Aufgabe, die die Mannschaft von Patrick Glöckner zu bewältigen hat.

„Auch aus Niederlagen nimmt man wichtige Dinge mit, die man jetzt versuchen muss umzusetzen.“ Damit eröffnete Patrick Glöckner die Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag vor den anwesenden Pressevertretern. Die Niederlage gegen Meppen tat sehr weh. Schließlich hätte man mit einem Sieg den direkten Kontrahenten aus dem Emsland auf Schlagdistanz halten , bzw. den Vorsprung gar weiter ausbauen können. Doch so ist es schlussendlich nicht gekommen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld nutzte Yannick Osee das Getümmel und stocherte sich zum Tor des Tages. Der SVW hatte derweil selbst gute Chancen zu eigenen Treffern gehabt. So scheiterte Hertha-Leihgabe Dennis Jastrzembski zweimal aus kurzer Distanz. Auch in der zweiten Halbzeit kontrollierten die Buwe über weite Strecken die Partie, könnten aber aus hohen Ballbesitzanteilen kein Kapital schlagen.

„Wir müssen das Spielglück auf unsere Seite erzwingen und den Bock einfach umstoßen. Die Mannschaft hat ihre Qualitäten bereits mehrmals unter Beweis gestellt und wir wissen was unsere Truppe drauf hat. Wir sind gerade in einer durchaus schwierigen Situation, aber dennoch habe ich den Glauben, dass wir diese Phase gemeinsam als Verein überstehen werden“, so Patrick Glöckner ergänzend auf der Pressekonferenz.

Beim Auswärtsspiel gegen den FC Ingolstadt 04 wartet nun jedoch die beste Heimmannschaft der dritten Liga, die von 39 möglichen Punkte ganze 32 sammelte. Die Schanzer sind in der Topgruppe der dritten Liga und kämpfen derzeit mit der SG Dynamo Dresden und dem F.C. Hansa Rostock um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Cheftrainer Thomas Oral kann in seinem Kader auf einige Spieler zurückgreifen, die bereits höherklassig Erfahrungen sammeln konnten. Vor allem Marc Stendera sei genannt, der mit Eintracht Frankfurt auf insgesamt 78 Bundesligaeinsätze kam. Ebenso war Stendera ein Teil der Mannschaft um Ante Rebic, Sebastian Haller und Co, die 2019 bis ins Halbfinale der Europa League einzog und sich dort erst im Elfmeterschießen dem FC Chelsea geschlagen geben musste. Im Sturm liegen die Augen auf Stefan Kutschke, der Kapitän der Schanzer. Der 32-jährige erzielte in dieser Saison bislang 11 Treffer und legte vier weitere auf. Ihn zu stoppen wird alles andere als einfach, schließlich ist Kutschke mit seiner Erfahrung und seiner Größe von 1,94m ein nur schwer zu stoppender Spieler.

Zurückgreifen kann Patrick Glöckner derweil weiterhin nicht auf Gerrit Gohlke, der mit einer Knieverletzung das zweite Spiel am Stück ausfallen wird. Wegen gelben Karten sind derweil Max Christiansen (5.) und Marcel Gottschling (10.) nicht spielberechtigt. Zurück im Training sind jedoch Benedict dos Santos und Gillian Jurcher. Auch Marcel Seegert konnte nach seiner schweren Gehirnerschütterung wieder Teile des Trainings absolvieren. Ob einer der genannten in den Kader gegen Ingolstadt rücken wird, steht noch nicht fest. Wieder voll im Training ist Jan Just. Er fehlte gegen den SV Meppen krankheitsbedingt und könnte wieder zur Option in der Innenverteidigung werden.

19.03.2021

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