Spektakel im Carl-Benz-Stadion endet mit einem leistungsgerechten 3-3 Spektakel im Carl-Benz-Stadion endet mit einem leistungsgerechten 3-3

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Spektakel im Carl-Benz-Stadion endet mit einem leistungsgerechten 3-3

Spektakel im Carl-Benz-Stadion endet mit einem leistungsgerechten 3-3

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Es war eines dieser Spiele, das den Zuschauern im Carl-Benz-Stadion noch lange in den Köpfen bleiben wird. Es ging im wahrsten Sinne des Wortes „zur Sache“ im Wohnzimmer der Buwe. Unter dem Strich endete die Partie gegen den Tabellenzweiten der 3. Liga mit 3-3, ein leistungsgerechtes Unentschieden, dass keinen Verlierer verdient hatte.

Die Anfangsphase der Partie gehörte ohne Zweifel den Gästen aus Osnabrück. Die Mannschaft von Patrick Glöckner, die mit 4 Wechseln antrat (Königsmann für Bartels, Verlaat für Rossipal, Saghiri für Russo, Boyamba für Jurcher), fand nicht so wirklich Zugriff auf das Ballbesitzspiel Osnabrücks. Diese zeigten von Beginn an eine enorm hohe Qualität und ließen den Ball immer wieder von Seite zu Seite laufen. In der 8. Spielminute die Buwe erstmals so richtig in Bedrängnis. Nach einem Ballverlust vor dem eigenen Kasten zig Opoku aus ca. 20 Metern flach ab, traf jedoch nur den Pfosten, von wo der Ball aus der Gefahrenzone geklärt werden konnte. Auch der SVW, in Person von Joseph Boyamba, erarbeitete sich in der 10. Spielminute eine erste gute Torchance. Sein Abschluss verfehlte das Tor jedoch knapp. Der VfL konnte in dieser Phase immer wieder die 2. Bälle für sich gewinnen und kam so in gefährliche Umschaltsequenzen. Eine dieser Szenen zeigte sich in der 29. Spielminute. Traoré wurde auf dem rechten Flügel freigespielt. Dieser fand den freistehenden Kunze in der Mitte, welcher den Ball eiskalt ins lange Eck zum Führungstreffer der Gäste verwandelte. Auch weiterhin blieb Osnabrück am Ball und drückte auf den zweiten Treffer. Doch genau in diese Phase hinein konterte der SVW. Boyamba bediente Dominik Martinovic, welcher frei vor dem Tor eiskalt zum Ausgleichstreffer verwandelte. Und weiter ging es mit dem Spektakel. In der 43. Spielminute zog Boyamba im Strafraum ab. Seinen Schuss konnte VfL-Keeper Kühn nur abprallen lassen. Daraufhin kam Kühn etwas zu spät und brachte Boyamba zum Fallen. Klare Angelegenheit – Elfmeter! Diesen verwandelte Dominik Martinovic zum 2-1 Halbzeitstand.

Die zweite Halbzeit fing dort an, wo die erste Halbzeit endete. Viele Strafraumsequenzen mit guten Abschlussmöglichkeiten. In der 58. Spielminute war es unter anderem Joseph Boyamba, dessen Schuss im Umschaltspiel das Tor jedoch deutlich verfehlte. Zuvor war es im Strafraum Marcel Costly, dessen Ball nur knapp über die Latte flog. Anstatt der 2-Tore Führung gab es dann in der 65. Spielminute den Ausgleich. Nach  einem Eckball steig Simakala am höchsten und köpfte zum Ausgleich ein. Lange warten auf den nächsten Treffer mussten die 8413 Zuschauer im Carl-Benz-Stadion jedoch nicht. Der eingewechselte Jurcher tauchte plötzlich vor dem VfL-Kasten auf und konnte nur noch im Strafraum von Philipp Kühn gestoppt werden. Erneut war die Entscheidung klar – Elfmeter! Und erneut war es Dominik Martinovic, der sich den Ball schnappen sollte. Auch diesen verwandelte der 24-jährige eiskalt und brachte den SVW erneut in Führung. Doch halten sollte die erneute Führung der Buwe nicht lange. Marcel Seegert versuchte in der 82. Spielminute eine Hereingabe mit einer Grätsche zu klären, erwischte den Ball jedoch nicht so wirklich und versenkte den Ball zum 3-3 ins eigene Netz. Beide Mannschaften spielten weiterhin in einem hochklassigen Drittligaspiel mit offenem Visier nach vorne, wobei sich keine klaren Torchancen mehr ergaben.

22.11.2021

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